Themenfeld 2 – Was die Welt zusammenhält
In diesem Themenfeld werden die Ursachen für die Bildung von chemischen Bindungen erklärt. Hier ist es wichtig, die Edelgasregel nachvollziehbar anzuwenden und die Erkenntnisse auszuschärfen. Darüber hinaus ermöglicht das Themenfeld erstmalig einen direkten Vergleich zwischen dem submikroskopischen Aufbau und den Eigenschaften der Stoffe. Für den E-Kurs werden diese Kompetenzen auf Wasserstoffbrücken und die energetischen Verhältnisse beim Lösen und Kristallisieren von Salzen vertieft und angewandt.
Inhaltsbezogene Kompetenzen
Schuljahrgänge 9/10 – grundlegende und erhöhte Anforderungsebene
Die SchülerInnen….
beschreiben unterschiedliche Bindungsarten: Metallbindung, Ionenbin-dung, unpolare und polare Elektronenpaarbindung.
erläutern Bindungsarten anhand einfacher Bindungsmodelle.
beschreiben die Elektronegativität (EN) als ein relatives Maß für die Fähigkeit eines Atoms, in einer chemischen Bindung, bindende Elekt-ronenpaare an sich zu ziehen.
wenden das Elektronenpaarabstoßungsmodell zur Erklärung der Struktur des Wassermoleküls an.
erklären die Löslichkeit von Salzen in Wasser unter Verwendung eines einfachen Modells (Hydrathülle).
erläutern die Eigenschaften (Löslichkeit in Wasser, Schmelz-, Siede-temperaturen, Leitfähigkeit) von Ionen- und Molekülverbindungen an-hand von Bindungsmodellen.
beschreiben mithilfe der Gitterenergie und der Hydratationsener-gie die Energiebilanz des Lösungsvorgangs von Salzen.
beschreiben Wasserstoffbrücken als zwischenmolekulare Wech-selwirkungen.
Prozessbezogene Kompetenzen
wenden sicher die Begriffe Atom, Ion, Molekül, Ionenbindung, Elektronenpaarbindung an. (K)
erläutern die unterschiedlichen Bindungsarten mithilfe der Berechnungvon Elektronegativitätsdifferenzen. (EG)
wenden die Elektronegativität zur Vorhersage von polaren und unpola-ren Elektronenpaarbindungen an. (EG)
stellen molekular aufgebaute Verbindungen mit Valenzstrichformeln (Lewis-Formeln) und ionische Verbindungen in Ionenschreibweise dar.(K)
vergleichen das Elektronenpaarabstoßungsmodell (Struktur eines Moleküls) und das Energiestufenmodell (Struktur eines Atoms) im Hinblick auf ihre Anwendungsbereiche. (EG, K)
wenden die Fachsprache zur Beschreibung von Lösungsvorgängen auf Teilchenebene an. (K)
deuten Experimente zur Leitfähigkeit von Salzlösungen. (EG)
erklären die Siedetemperatur des Wassers mithilfe von Wasserstoffbrücken. (EG)
stellen Wasserstoffbrücken modellhaft dar. (K)